Mit unseren Nachbarpfarreien Wilhelmsdorf/Brunn und Hagenbüchach sind wir seit Jahren in der „Region Ost“ unseres Dekanats verbunden. Um den Blick über den eigenen Kirchturm hinaus noch mehr zu weiten, arbeitet ein Team aus allen drei Pfarreien daran, einen gemeinsamen regionalen Gemeindebrief zu planen. An dieser Stelle informieren wir sie regelmäßig über den aktuellen Stand.
Foto: von Niedner
Und – wie schaut’s aus? Regionaler Gemeindebrief bekommt ein Gesicht
„In allen Dingen liegt Schönheit, aber nicht jeder sieht sie“, sagt der chinesische Philosoph Konfuzius. Man soll also nicht allzu viel auf die äußere Erscheinung geben – wichtiger ist, wie es innen aussieht. Nach diesem Prinzip müssten wir uns vielleicht gar nicht so viele Gedanken machen über die Gestaltung unseres künftigen regionalen Gemeindebriefs – Hauptsache, der Inhalt ist gut.
Aus der Küche wissen wir aber: Wie etwas angerichtet ist, kann mehr oder weniger Lust aufs Essen machen – das Auge isst mit.
Und auch beim Gemeindebrief kommt es darauf an, dass der Inhalt ansprechend und gut lesbar präsentiert ist. Hier spielen viele Faktoren zusammen:
Hat das Heft eine klare Struktur? Macht der Titel neugierig aufs Blättern? Sind die Seiten aufgeräumt und übersichtlich? Sind Schriftart und -größe lesefreundlich?
Gut, dass es Fachleute gibt, die sich professionell um diese Fragen kümmern. Darum haben wir die Kommunikationsdesignerin Christine Kolb ins Boot geholt. Sie hat bereits das Layout der Gemeindebriefe von Wilhelmsdorf und Hagenbüchach erstellt und kennt sich daher in der Region schon gut aus. In einer
gemeinsamen Sitzung hat das Team mit ihr zusammen die Rahmenpunkte besprochen und ist gespannt auf ihre
Gestaltungsvorschläge.
Und auch einen Namen hat der künftige Regionen-Gemeindebrief inzwischen. Hier wollen wir es allerdings halten wie viele werdende Eltern: Wie das Kind heißen wird, das erfahren Sie, wenn es das Licht der Welt erblickt hat.
Pfarrer
Moritz von Niedner
Regionaler Singgottesdienst
Foto: Felix Stöhler
Am Sonntag nach Weihnachten gab es die zweite Auflage des Singgottesdienstes, diesmal für die ganze Region Ost. Mehr als 80 Leute aus allen sieben Kirchengemeinden trafen sich in der Kirche St. Kilian in Emskirchen und sangen begeistert mit, im Wechsel zwischen Vorsänger und Gemeinde, mit Orgelbegleitung und sogar mehrstimmig im Kanon.
„Mindestens die Hälfte der kommenden knappen Stunde sind Sie dran, liebe Gemeinde“, hatte Pfarrer Moritz von Niedner in der Begrüßung versprochen; die vielen Liednummern fanden nur deshalb Platz auf der Anzeigetafel, weil sie in zwei Spalten angesteckt waren. Singen verbindet – das konnte man in diesem Gottesdienst deutlich spüren. Auch hinterher gab es viele begeisterte Stimmen und den Vorschlag: Das sollten wir wieder machen – vielleicht nicht nur an Weihnachten.
Pfarrer Moritz von Niedner
Aus den Kindergärten
„Hier darf ich so sein, wie ich bin“
Wie Inklusion unseren Kindergarten St. Kilian bunter macht
Manchmal merkt man: So wie es ist, reicht es nicht mehr. Unser Kita-Team hat genau das erlebt. Die Kinder wurden bunter, ihre Wege vielfältiger. Wir wussten: Damit wirklich jedes Kind bei uns aufblühen kann, brauchen wir neue Ideen und Wege.
In unserem evangelischen Kindergarten St. Kilian sind alle Kinder willkommen. Egal wie sie aussehen, sprechen, lernen oder welche besonderen Bedürfnisse sie haben. Das nennen wir INKLUSION.
Inklusion heißt: Jedes Kind darf dabei sein. Jedes Kind gehört dazu. Alle Kinder spielen, lernen und lachen gemeinsam.
Unser Team ist gewachsen. Neue Fachkräfte sind dazu gekommen. Sie begleiten die Kinder, stärken das Miteinander und unterstützen das ganze Team im
Alltag. So lernen nicht nur die Kinder voneinander – auch wir Erwachsenen wachsen an der Vielfalt, werden offener, achtsamer und reicher an Erfahrung.
Wir freuen uns sehr, diesen Weg gehen zu dürfen und möchten hier immer mal wieder darüber berichten, damit auch die Kirchengemeinde daran teilhaben kann.
Denn Inklusion bedeutet: „Hier dürfen alle so sein wie sie sind.“
Katharina Wenninger
Veranstaltungen des Familienstützpunkts Emskirchen
15.06.2026
Wasserspaß mit Claudia Dörr
Es kommen immer wieder neue Veranstaltungen hinzu.
18.04.2026
Bewegungsspaß in der Natur
mit Claudia Dörr, Pekip Gruppenleiterin und Heilerzieherin
Veranstaltungsort und Zeit werden noch bekannt gegeben
Kinder lieben spielerische Entdeckungsreisen im Freien und lernen durch vielfältige Bewegungserfahrungen sich und ihre Umwelt kennen. An diesem Vormittag im Wald suchen wir kleine Schätze, werden gemeinsam kreativ und stimmen uns mit Liedern auf die Jahreszeit ein. Im Sitzen machen wir Fingerspiele und machen gemeinsam Butter für eine kleine Stärkung.
Für Kinder im Alter von 0 – 3 Jahren.
Geschwisterkinder sind herzlich willkommen.
Nähere Infos über 0160 / 92433292, fsp.emskirchen@elkb.de,
Familienstützpunkt Emskirchen, Susanne Schindler